Peter H. Voppmann liest in der Reihe „Heinrich Schliemann erzählt“ anlässlich der Finissage der Ausstellung „MYKENE - 150 JAHRE AUSGRA-BUNG DER KÖNIGSGRÄBER“ Auszüge aus Schliemanns Werk „Mykenae“ von
Das Schliemann-Museum Ankershagen hat mit der am 31. Oktober 2026 endenden Sonderausstellung an die vor 150 Jahren von Heinrich Schliemann in Mykenae durchgeführten Ausgrabungen erinnert, die sich detailliert mit den einzelnen Gräbern und deren Fundgeschichte beschäftigt hat.
Dem griechischen Reiseschriftsteller Pausanias folgend, suchte er an dem bekannten historischen Platz die Gräber der Könige aus vergangener Zeit. Innerhalb der Burgmauern fand er ein Gräberrund mit 5 Schachtgräbern, die mit wertvollen Weihgaben ausgestattet waren. Neben Keramiken, wertvollen Gefäßen aus Alabaster und reich verzierten Waffen waren vor allem die kunstvoll gestalteten Goldfunde spektakulär. Zu ihnen zählte auch die sogenannte "Maske des Agamemnon".
Die Lesung von Auszügen aus Schliemanns Werk wird sich aber weniger der ausführlichen Grabungsbeschreibung widmen, als sich vielmehr mit interessanten Begebenheiten, Begegnungen, Behinderungen u. ä. Ereignissen während der Grabungskampagne beschäftigen.